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Name: | Kingsway Max |
| Rasse: | Jack Russell Terrier | |
| Geburtstag: | 18.05.2004 | |
| Vater: | Fox Run Chili | |
| Mutter: | Pengelli Morran | |
| Größe: | 33cm | |
| Gewicht: | 6,5 kg | |
| Erfolge: | Begleithundeprüfung 2005 | |
| Überlebenskünstler | ||
| Agility A3 | ||
| Freunde: | Alle Menschen, alle Hunde und Wolke | |
Max (Mäxel, (Stinke-)Stöpsel)
Max war von Anfang an unser gemeinsamer Hund, während ich Schnute ja schon mit in die Ehe gebracht habe- so haben wir also auch die Entscheidung für einen zweiten Hund ganz bewusst zusammen getroffen. Allerdings hat Jörg sich dabei auf meine Aussage verlassen, dass zwei Hunde doch auch nicht mehr Arbeit machen als einer. Wer mal einen Tag mit Max verbracht hat, der weiß, dass das ein großer Irrtum ist :-)
Wir haben Max , oder wie er mit vollem Namen heißt „Kingsway Max“ auf einer Ausstellung des JRTV entdeckt, er war damals fünf Monate alt und hat unsere Herzen im Sturm erobert – auch seine Züchterin Diana Häbel hatte nur Gutes über den kleinen Kerl zu berichten, nur ein guter Zuchtrüde versprach er mit seinen schiefen Füßen nicht zu werden.
Da Diana aber auf der Suche nach einem Nachfolger für Max` Vater Fox Run Chili war, hatten wir gute Karten – wir telefonierten dann noch einige Male mit ihr, hielten zuhause Kriegsrat (Jörg hatte bis dahin einen zweiten Hund immer ausgeschlossen…) und einigten uns dann darauf, mit Schnute zusammen in die Eifel zu Max zu fahren.
Dort geschah, was wir nicht für möglich gehalten hatten- Schnute und Max fingen nach wenigen Minuten an zu spielen.
Heute weiß ich, dass das typisch ist für den kleinen Terrier – bisher reagieren ausnahmslos alle Hunde total positiv auf diesen hüpfenden Flummi mit hoch getragener Rute – ich habe relativ viel über Hundeverhalten gelesen und es ist danach nicht zu erklären, aber es bestätigt sich jeden Tag auf`s Neue.
Max zog also bei uns ein und stellte den Haushalt gehörig auf den Kopf – er war noch nicht stubenrein, was ja an sich kein Problem war, aber er nahm sich einfach nicht einmal die Zeit, in Ruhe in die Wohnung zu pinkeln – er verlor den Urin beim Toben mit Schnute im Laufen!
Dank seiner unglaublichen Hingabe für Futter lernte er dann aber schnell, dass man dafür am besten draußen kurz anhält. Er lernte auch, dass ich terriertypisches Gekläffe für absolut inakzeptabel halte – besonders anderen Hunden gegenüber, aber auch beim Agility.
Denn damit ging es jetzt natürlich sofort los – völlig furchtlos und mit großer Begeisterung stürzte er sich auf sämtliche Geräte. Allerdings stellte - und stellt – er mich vor die Herausforderung einen waschechten Jack Russell Terrier konzentriert bei Laune zu halten.
Aber auch das hat er gelernt.
Was er nicht gelernt hat, ist, dass man nicht alles essen kann: in den drei Jahren, die Max nun bei uns ist, gab es mehrere Suizidversuche (seinerseits – soweit hat er uns noch nicht :-) -
Es fing an mit einer ganzen Packung Antibaby-Pillen (inkl. Verpackung), ging weiter mit einer Rasierklinge aus dem Trimmmesser, die wundersamerweise den Darm wieder verließ, ohne Schaden anzurichten und gipfelte in einem Draht, den wir in einer schwierigen OP aus seiner Darmschleimhaut ziehen mussten. Damals stand sein Leben wirklich auf Messer`s Schneide.
Danach verspeiste er noch eine Packung Ibuprofen und diversen Unrat am Wegesrand – natürlich passe ich auf, aber wer beide Hunde schon mal in action gesehen hat, weiß, wie schwer das manchmal ist.
Bei Schnute könnt Ihr lesen, daß ich nie wieder einen Rüden und nie wieder einen Jagdhund wollte – Max ist natürlich beides, aber er ist ein sehr netter Rüde (und mittlerweile kastriert) und lässt sich tatsächlich von Wild abrufen (ach, ist das schön, einen total verfressenen Hund zu haben :-).
Er ist ein absolut liebenswerter Chaot, den wir nicht mehr missen wollen – und wir sind sehr stolz darauf, dass wir sein überschäumendes Temperament in vernünftige Bahnen lenken konnten.
Heute ist er ein Hund, der voller Begeisterung mit mir arbeitet, noch schneller als Schnute ist, mit dem völlig unkompliziert spazieren gehen kann und der einfach immer fröhlich ist.
Unsere beiden Rüsselterrier sind einfach ein unschlagbares Team!
Annika