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Name: | Schnute |
| Rasse: | von allem ein bisschen – Terrier,Schnauzer, Dackel – Border Collie | |
| Geburtstag: | ca. Mai 2002 | |
| Vater: | ??? | |
| Mutter: | ??? | |
| Größe: | 30,5cm | |
| Gewicht: | 6,0 kg | |
| Erfolge: | Begleithundeprüfung 2003 | |
1.Platz Mischlingsausstellung Dortmund 2005 |
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| Agility A3 | ||
| Freunde: | Alle Menschen, Max und Wolke | |
Schnute (Schnü, Schnu. Schnuti, Border-Schnu))
Schnute ist mein erster ganz eigener Hund, es gab vorher bei meinen Eltern schon zwei Münsterländer-Rüden, die ich zwar heiß und innig liebte, aber nach deren (viel zu frühen) Ableben wusste ich , was ich nicht wollte: es sollte nie wieder ein Rüde und nie wieder ein Jagdhund sein (mehr dazu bei Max ;-) Was es aber auch nicht sein sollte, war ein kleiner Hund – so ein Wadenbeißer war doch nichts für mich!
In meinem 9.Semester-Praktikum änderte ich diese Meinung schlagartig, als Schnute dort mit ca. drei Monaten als ausgesetztes und schwerverletztes Würmchen abgegeben wurde – nach mehreren Woche Pflege und ausgiebiger Behandlung war nicht mehr daran zu denken, diesen so charmanten und lustigen Hund abzugeben.
Seitdem sind Schnute und ich unzertrennlich, sie hat mich schon durch viele Höhen und Tiefen begleitet und begeistert mich Tag für Tag auf`s Neue.
Sie ist Menschen gegenüber sehr aufgeschlossen, anderen Hunden geht sie dagegen lieber aus dem Weg – nur Max hat ihr Herz erobert.
Schnute und ich haben schon in Berlin die Welpenschule besucht, dort war man sehr erstaunt, wie schnell so ein kleiner Hund doch lernen kann – obwohl sie doch aussieht, als wäre eine gehörige Portion Terrier „drin“.
Nach dem Studium ging`s dann zurück ins Münsterland und dort dann zu unserem heutigen Verein nach Ahlen – Schnute war damals ca. ein Jahr alt und entdeckte ihre große Leidenschaft: Tunnel, Hürden, Steg und Wippe wurden schon bald in einem Affenzahn bewältigt.
Während Schnu das alles sehr schnell lernte, brauchte ich ewig, um zu kapieren, was ein Belgier ist, wann man besser einen Franzosen einsetzt und das der Gegenarm nur manchmal zu gebrauchen ist.
Mit gerade 15 Monaten stand dann die Begleithundeprüfung auf dem Programm, in der mein sonst so wunderbar fußarbeitender Hund mich in meiner Nervosität etwas unheimlich fand und ordentlich Abstand hielt – aber zum Bestehen hat`s gereicht.
In dieser Zeit trat dann auch Jörg in unser Leben, den Schnute zwar von Anfang an in ihr Herz schloß, ansonsten aber verhielt sie sich wie ein Kind, das ohne Vater aufgewachsen ist und dem nun ein Mann vorgesetzt wird – frei nach dem Motto: Du hast mir gar nichts zu sagen :-)
Glücklicherweise hatte Jörg sich nicht nur in mich verliebt und mit bewundernswerter Konsequenz und vielen Leckerchen hatte er sich bald auch Schnutes Respekt „erkauft“.
Ein Jahr später gab es dann schon wieder einen neuen Mann in unserem Leben: Max zog ein – und Schnute rückte in ihrem Körbchen ein bisschen zur Seite, fraß ihren Napf halt noch etwas schneller leer und gab sich mit einer streichelnden Hand zufrieden – dafür hatte sie jetzt immer jemanden zum Toben.
Bis heute weiß sie noch nicht genau, ob die Vor – oder die Nachteile dieses liebenswerten Chaoten überwiegen.
Schnütis heutiges Leben besteht aus langen Spaziergängen in immer neuer Landschaft, viel Agility, Toben mit Max und Wolke, um Streicheleinheiten betteln und wieder gaaanz arm gucken, das hilft immer!
Für mich ist Schnute der ideale Hund, total agil und trotzdem unkompliziert im Umgang, will immer alles richtig machen – bis ihr Terriererbe mal wieder durchkommt und sie über die Stränge schlägt.
Sie läuft stundenlang am Fahrrad oder beim Wandern, flitzt mit Geschwindigkeiten durch den Parcours, die mancher Border Collie nicht erreicht – und zuhause liegt sie stundenlang rum, ohne dass man sie bemerkt.
Ich hoffe, sie bleibt uns noch ewig erhalten!
Annika